Tourismusmarketing

Kennzeichnend für das Tourismusmarketing ist der Wandel vom Verkäufer- zum Käufermarkt mit stark segmentierter Nachfrage, woraus sich die Notwendigkeit der Marktforschung ergibt. Unterschiede des Marketings im Tourismus gegenüber dem im Konsumgüterbereich sind die Inanspruchnahme immaterieller Serviceleistungen. Mit den angebotenen Leistungen verbinden sich aufgrund der heterogenen Reisemotivationen beim Kunden sehr unterschiedliche Vorstellungen und Bewertungen. Die Leistungserstellung fällt zeitlich und örtlich mit dem Absatz/Konsum zusammen. Die Erbringung der Dienstleistung ist (abgesehen von der Leistungsvermittlung durch das Reisebüro) von der Anwesenheit des Kunden abhängig. Da die eigentliche Dienstleistung entfernt vom Kunden angeboten wird besteht eine überragende Bedeutung des Reisevermittlers, der personalintensive Leistungen ohne Garantie der Leistungshomogenität erbringt. Sach- und Dienstleistungen der einzelnen Unternehmen stehen meist in einem Komplementärverhältnis zu den Leistungen anderer Anbieter. Nach Krippendorf (1980) besteht eine zentrale Aufgabe des Tourismus-Marketings darin, das touristische Leistungserzeugnis unter Berücksichtigung verschiedenartiger Nutzenerwartungen sichtbar zu machen und dabei die psychologische Verhaltenskomponente und die Erfassung der Kundenzufriedenheit besonders zu berücksichtigen.

Artikel und News in denen der Begriff verwendet wird: 

Guerilla-Marketing

Guerilla-Marketing erweitert den kreativen Horizont für extravagante Maßnahmen, welche am Tourismusmarkt und vor allem in den anvisierten Zielgruppen höchste Aufmerksamkeit erregen, sowie Destinations- und/oder Hotelmarken längerfristig positiv aufladen können.

Wie Sie touristischen Produkten Flügel verleihen

Wie touristische Destinationen sich auf das „Zeitalter der Produktentwicklung" einstellen können und was professionelle Produktentwickler in touristischen Organisationen berücksichtigen sollten?

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